Die CSU-Stadtratsfraktion im Münchner Rathaus hat am vergangenen Dienstag einen gemeinsamen Antrag mit der linksextremen SED-Nachfolgepartei „Die Linke“ verfasst und im Münchner Stadtrat eingereicht. Umgesetzt werden soll mit diesem Antrag noch dazu eine typisch linkspopulistische Forderung, die mit den Grundüberzeugungen der CSU nichts zu tun hat: Der ohnehin schon defizitäre Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) soll nach dem Willen der CSU-Stadtratsfraktion München und den SED-Erben durch Einführung eines Sondertickets finanziell, zum Schaden aller Steuerzahler weiter geschwächt werden. Der gesamte MVV soll nach diesem Antrag mit einem Tagestarif von nur 1 Euro bzw. einem Jahrestarif von 365 Euro befahren werden können.

Dazu äußert sich die stellvertretende Landesvorsitzende der CSU-Basisinitiative WerteUnion in Bayern – Konservativer Aufbruch Mariana Gronewald-Haake:

„Es handelt sich um einen unverzeihlichen Vorgang, der mit Grundüberzeugungen der CSU gebrochen hat. Die CSU hat niemals in ihrer bisherigen Geschichte mit verfassungsfeindlichen, extremistischen Parteien, noch dazu in der Landeshauptstadt zusammengearbeitet. Als langjährige CSU-Mitglieder fordern wir den CSU-Vorsitzenden auf, gegen diesen skandalösen Dammbruch unverzüglich einzuschreiten. Der Antrag muss zurückgezogen werden. Innerhalb der Führung der CSU München muss es sofortige personelle Konsequenzen geben!“

Als WerteUnion fordern wir den Partei-Vorstand der CSU auf, endlich klare Abgrenzungsbeschlüsse zu extremistischen Parteien zu fassen, wie sie die WerteUnion auf Bundesebene mit den beiden Frankfurter Erklärungen längst beschlossen hat:

Dort heißt es: „Die WerteUnion lehnt eine Zusammenarbeit mit der AfD und der Linkspartei entschieden ab.“ Quelle: https://werteunion.net/frankfurter-erklaerung