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„Die Grünen sind der Höhepunkt des Ausstiegs aus der Wirklichkeit“, sagte der CDU-Politiker Alfred Dregger einmal sehr treffend. Bei plus zwanzig Prozent der Wählerstimmen droht dieser „Ausstieg aus der Wirklichkeit“ nun aber leider zum Einstieg in das „neue Normal“ zu werden.

Doch was wollen die Grünen?

Sie wollen an die Macht, deklarierte Parteichef Habeck beim jüngsten digitalen Parteitag. Während seines Auftritts bei ZDF-„Lanz“ schob er nach, als Koalitionspartner sei ihm die SPD wesentlich lieber als die Union – wenngleich er zähneknirschend eingestehen musste, dass es mit den Sozialdemokraten (und sogar der umbenannten SED) wohl für eine Mehrheit nicht reicht.

Merz und Söder umgarnen die Grünen

Die CDU ist da schon weiter: In den Bundesländern Bremen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein waren und sind die Grünen Mehrheitsbeschaffer für die Christdemokraten, mit denen sie gut und gerne zusammenarbeiten. In Baden-Württemberg geben sie sich indessen sogar mit der Rolle als Juniorpartner zufrieden.

Mittlerweile schließt auch der als „konservativ“ gehandelte Friedrich Merz schwarz-grüne Koalitionen im Bund nicht mehr aus. In diesen Reigen stimmt nun auch CSU-Chef Markus Söder ein, der sich vor Kurzem noch vehement gegen Koalitionen mit den Grünen ausgesprochen hatte.

Diese Flitterwochen-Stimmung scheint es nicht zu stören, dass die Grünen ihre Wurzeln in der radikalen Linken haben. Ein Blick in ihr neues Grundsatzprogramm zeigt klar, dass sie diesen längst nicht entwachsen sind – sondern sie hegen und pflegen. Bürgerlich denkende Menschen sollten das Programm der Grünen als Warnung empfinden. Für koalitionswillige CDU-Politiker ist es eine Pflichtlektüre; so kann keiner von ihnen später behaupten, er habe nicht gewusst, worauf er sich einlässt!

Den gesamten Gastbeitrag unseres Pressesprechers Felix Schönherr lesen Sie bei Epoch Times.

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